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Herzhafte Kartoffelfladen - auch "Plätze" oder "Duffelnsplätze" genannt

Zutaten (für ca. 12 Stück)

10 dicke Kartoffeln, 500 g Mehl, 1 Ei, Milch, 1 Päckchen Hefe, Salz
1 Stück fetten Speck zum Einreiben der Pfanne oder ein hoch erhitzbares Pflanzenöl
Butter zum Bestreichen der fertigen Bäckel

Außerdem braucht man eine unbeschichtete, hoch erhitzbare Eisenpfanne.
Ideal ist ein "Bäckel-Deckel" aus Gusseisen - in einer Edelstahlpfanne brennen die Bäckel an.

 

Zubereitung

Alle Zutaten außer den Kartoffeln zu einem dickflüssigen Hefeteig verarbeiten. Die Kartoffeln reiben und auf ein Sieb schütten. Das auslaufende Wasser auffangen, einige Minuten stehen lassen und dann vorsichtig abschütten. Die geriebenen Kartoffeln und die abgesetzte Stärke in den Teig rühren. Der Teig soll sehr dickflüssig sein, sich aber noch gut verstreichen lassen. Wenn es noch nicht passt, mit Milch oder etwas Mehl nachhelfen. 

Die Pfanne heiß werden lassen und mit Speck einreiben. Die Temperatur ist richtig, wenn das Fett anfängt zu rauchen. Teig portionsweise zu dünnen Fladen backen, zwischendrin wenden. Am ersten Bäckel prüfen, ob genug Salz im Teig ist. Pfanne nach jedem Bäckel neu einreiben!

Bäckel ganz heiß servieren. Unverzichtbar ist ein Stückchen Butter. Bäckel, die nicht sofort gegessen werden, auf einem Gitter abkühlen lassen und später in einer trockenen Pfanne aufwärmen. Dann sind sie noch besser. Die Bäckel lassen sich auch sehr gut einfrieren.


Tipp

Bei der Zubereitung qualmt es ziemlich stark. Am besten die Fenster weit öffnen und alle Türen schließen – vor allem zu Räumen, in denen ein Rauchmelder hängt.

 

Rezept und Fotos: Familie Bald

 

Ursprung und andere Namen der Schmatzebäckel

Die Bäckel kommen ursprünglich aus dem Neunkirchener Raum.
Dort werden sie "Plätze" oder "Duffelnsplätze" genannt.

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Grundzutaten und ein Bäckeldeckel

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alles außer den Kartoffeln zu einem Teig verkneten - die Kartoffeln reiben und auf ein Sieb schütten

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Flüssigkeit abgießen - abgesetzte Stärke weiterverwenden - mit Butterflöckchen verfeinern