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Herzlich Willkommen in Ferndorf!

Die ersten „Entdecker“ von Ferndorf könnten jungsteinzeitliche Hirten gewesen sein, die um 2000 v. Chr. zumindest kurzzeitig hier siedelten. Zweifelsfrei sicher hingegen ist, dass Ferndorf im Jahre 1067 erstmals urkundlich erwähnt wurde und damit als der älteste schriftlich dokumentierte Ort des Siegerlandes gelten darf. Wer Ferndorf heute entdecken will, findet am Fuße des Kindelsberges eine gewachsene Ortschaft vor, über die viel Aktuelles und so einiges Historisches berichtet werden kann.

 

Ferndorfer Maibaum gefällt

(os) In der Nacht zum 1. Mai haben Unbekannte den Ferndorfer Maibaum gefällt. Der am Dorfplatz am Vortag aufgestellte Maibaum wurde ganz offenbar mit einer Säge fachmännisch zu Fall gebracht.

Die Hintergründe sind noch völlig unklar. Ob der "Baumfall zu Ferndorf" aus reiner Zerstörungswut geschah oder die umliegenden Bauten durch umsichtige Passanten vorsorglich wegen der per Wetterdienst angesagten nächtlichen Windböen geschützt werden sollten, können uns nur der oder die Täter verraten. Außerdem könnte möglicherweise Neid ein Motiv sein, weil der Ferndorfer Maibaum bekanntermaßen der größte in der Umgebung ist.

Hinweise auf den oder die Täter nehmen wir gerne per E-Mail unter info@ferndorf.de entgegen oder können bei der örtlichen Feuerwehr abgegeben werden.

 

Update: auch WirSiegen.de und die Siegener Zeitung (Bericht siehe Bild rechts) berichten inzwischen über den Fall:

"Das Siegener Verkehrskommissariat ermittelt nun in dieser Sache wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und bittet dabei um sachdienliche Hinweise zu den Übeltätern unter 0271-7099-0.

Verkehrsteilnehmer, die durch den auf der Fahrbahn liegenden Maibaum gefährdet worden sind, werden gebeten, sich unter der vorgenannten Rufnummer zu melden."

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Siegener Zeitung vom 03.05.2018

Ausbau der B508 in Ferndorf auf Frühjahr 2019 verschoben

Wie die Siegener Zeitung am 03.05.2018 berichtet, wird die Baumaßnahme verschoben, weil keine wirtschaftlichen Angebote abgegeben wurden:

"Der Ausbau der Marburger Straße in der Ortsdurchfahrt Ferndorf wird nun doch nicht, wie avisiert, im Laufe des Wonnemonats Mai anlaufen. Der Landesbetrieb Straßenbau NRW teilte am Mittwoch überraschend mit, dass diese rund anderthalb Jahre in Beschlag nehmende Baumaßnahme verschoben wird – und zwar nicht um ein paar Wochen, sondern um rund ein Jahr. „Grund ist, dass keine wirtschaftlichen Angebote abgegeben wurden“, teilte Pressesprecher Karl Josef Fischer mit. „Die Neuausschreibung des Straßenbaues wird daher auf den Herbst verlegt, damit im Frühjahr 2019 mit dem Bau begonnen werden kann.“

Quelle: http://www.siegener-zeitung.de/siegener-zeitung/Ferndorf-Kein-Baustart-5de65494-10b3-4b22-a8c7-d51ca00dc5be-ds

 

Kreisel in Ferndorf-Mitte geplant

(os). 01.04.2018. Von der aktuellen Baumaßnahme in der Ortsdurchfahrt Ferndorf unbeachtet wurde jetzt ein weiteres Detail der Straßenplanung in Ferndorf-Mitte bekannt. An der Kreuzung Marburger Straße / Kindelsbergstraße ist ein Kreisel vorgesehen, der den teils schleppenden Verkehr durch Ferndorf beschleunigen soll.

Hintergrund ist eine durchgeführte Studie und Verkehrszählung aus dem Jahr 2015, in der der Verkehrsfluss durch Ferndorf analysiert wurde. Durch die geplante Baumaßnahme wird den Berechnungen zufolge die Zeit für die Durchfahrt in beiden Richtung in Spitzenzeiten um bis zu 6% reduziert werden. Ähnliche Verbesserungen wurden auch schon beim neuen Kreisel in Kreuztal-Krombach prognostiziert.

Das Planungsverfahren ist von der Öffentlichkeit weitestgehend unbeachtet direkt nach der Studie in 2015 gestartet worden. Gegen den Planfeststellungsbeschluss konnte gemäß der Vorschriften der §§ 72 ff. des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG) zwar beim zuständigen Verwaltungsgericht Klage erhoben werden, allerdings ist die Klagefrist bereits am 06.12.2017 abgelaufen. Damit steht dem Bau und den damit erhofften Vorteilen nichts mehr im Wege.

Geplant ist die Baumaßnahme für den Winter 2018/2019. Nach Baubeginn ist in diesem Bereich mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Die Durchfahrt durch Ferndorf wird in beiden Richtungen vorübergehend voll gesperrt sein. Umleitungen werden ausgeschildert.

Die Blaupause für den neuen Kreisel soll der zuständigen Behörde - dem Landesbetrieb Straßenbau NRW - zufolge, der in Kredenbach schon lang etablierte Kreisel von der Marburger Straße in Richtung Unglinghausen geben. Aktuellen Forschungen zufolge sind aber "linsenförmige Inseln" meist die bessere Alternative, weil Verkehrsteilnehmer bei der klassischen Bauweise - so Kreiselpsychologen - den Gegenverkehr nicht sehen können und den Verkehrsfluss daher eher verlangsamt wird. Das würde sich mich den Erfahrungen der Kredenbacher Verkehrsteilnehmern decken, deren Geschwindigkeit nach eigenem Bekunden seit dem Bau des Kreisels nochmals abgenommen hat.

Sollte sich das Konzept durchsetzen, ist nach dem Willen der Planer auch die Ecke Marburger Straße / Vorm Berge ein weiterer Kreisel möglich. Die an beiden Standorten eingesparten Ampelanlagen könnten dann etwas weiter nördlich am gefährdeten Kreuzungsbereich Kindelsbergstraße / Ferndorfer Straße wieder eingesetzt werden.

 

Ausbauplan der B508 geht bis in die 2020er Jahre

(os) Wie die Westfalenpost in einem Artikel vom 09.03.2018 berichtet, wird der Verkehr von Ferndorf in Richtung Allenbach noch lange durch Baustellen geprägt sein:

"Die B 508 wird immer gleichzeitig in zwei möglichst weit voneinander entfernten Abschnitten umgebaut: 2018 in Ferndorf und am Allenbacher Kreisel, 2019 vom Allenbacher Kreisel bis zur Ortsmitte Allenbach sowie in Kredenbach zwischen Kellershain und Ortsgrenze Dahlbruch.

2020 sind die freien Strecken zwischen Hillnhütter Straße und Stift-Keppel-Weg sowie zwischen Ferndorf und Kredenbach an der Reihe.

Danach, frühestens ab 2021, werden die bis dahin noch nicht ausgebauten Lücken in Ferndorf, Kredenbach und Dahlbruch geschlossen, wobei der Abschnitt in Höhe des SMS-Werksgeländes vom Ortgseingang Dahlbruch bis zur Schweisfurth ausgeklammert bleibt."

Bericht der WP vom 09.03.2018

 

WDR-Bericht: Klage gegen Südumgehung Kreuztal

(os) Laut einem Bericht des WDR wollen Gegner der geplanten Ortsumgehung in Kreuztal gegen das Vohaben klagen. Damit würde sich der Baubeginn des ersten Teils der Fernstraße Route 57 von Buschhütten nach Ferndorf zwischen Mühlenkopf und Kilgeshahn um zwei bis drei Jahre verzögern.

Gemäß einem Artikel der WP vom 05.03. handelt es sich um zwei Akteure: die Waldgenossenschaft Buschhütten und den Reit- und Fahrverein Kindelsberg. Letzterer hat wohl bereits gegen den Planfeststellungsbeschluss geklagt. Im Eilverfahren hat der Verein die Wiederherstellung seines vorläufigen Rechtsschutzes beantragt - sonst hätte seine Klage keine aufschiebende Wirkung, mit dem Straßenbau könnte sofort begonnen werden.

Quellen:
Bericht vom WDR
Artikel der WP vom 05.03.2018

 

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Karte der Ortsumgehung Kreuztal, Bildquelle: Bezirksregierung Arnsberg

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